Entspannter in der Schule

Mehr Achtsamkeit in der Schule

Im Klassenzimmer müssen Sie Ihre Augen überall haben und gleichzeitig voll bei der Sache sein. Wie soll das klappen? Achtsamkeit könnte eine Antwort liefern. Probieren Sie es aus! Unter allen Interessierten verlosen wir drei tolle Achtsamkeitsbücher speziell für Lehrerinnen und Lehrer.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise den Augenblick aufmerksam wahrzunehmen. Dabei konzentriert man sich so stark, dass man nur den Augenblick sieht, keine Folgerungen daraus, keine Erwartungen oder Wünsche ableitet. Das führt dazu, weniger zu werten, wie etwas ist, sondern mehr zu akzeptieren, dass es ist. Ihre Laune ist dadurch nicht mehr an das geknüpft, was Ihnen passiert. Sie bleibt stabiler. Während gestresste Lehrerinnen und Lehrer auf eine Provokation zum Beispiel leicht aggressiv reagiert, können achtsame ihre Reaktionen zielgerichteter und angemessener einsetzen. Denn sie lassen sich von ihren Gefühlen nicht aus dem Jetzt herausreißen. Das heißt nicht, dass sie keine Gefühle haben. Im Gegenteil: Wer sich ganz im Augenblick aufhält, hat ein klares Band zu seinem eigenen Inneren. Er lässt seine Gefühle nur nicht vom Verhalten seines Umfelds bestimmen.

Erleben statt erledigen

Bestimmt kennen Sie das Gedankenkarussell, das sich einstellt, wenn es in der Schule hoch hergeht. Sie sammeln im Kopf Punkte, die Sie abhaken müssen. Oder Situationen, denen Sie begegnen müssen. Ganz automatisch laufen die Gedanken immer wieder im Kreis und lösen Stress aus. Im schlimmsten Fall rennen Sie nur noch durch den Alltag und können ihn nicht mehr genießen.

Mit Achtsamkeitstrainings können Sie das Gedankenkarussell stoppen. Denn mit dem Hier und Jetzt haben diese Gedanken nichts zu tun. Auch Ängste beziehen sich in aller Regel auf die Zukunft, auf das, was passieren könnte. Oder können Sie sich zum Beispiel vor etwas in der Vergangenheit fürchten? Wer Achtsamkeit trainiert, reduziert daher auch seine Zukunftsängste. Und ohne den Stress sind Sie handlungsfähiger. Bleibt nur die Frage: Wie kommen Sie in einen Zustand der Achtsamkeit?

Tipps & Tricks für mehr Achtsamkeit im Schulalltag

Achtsamkeitsseminare finden oft fern der täglichen Routine statt. Irgendwie klar, dass man sich leichter auf den Moment konzentrieren kann, wenn man in einem buddhistischen Kloster sitzt und in einen verwunschenen Garten hinausschaut. Als Lehrerin oder Lehrer können Sie die Reize um sich herum hingegen im Alltag nicht immer reduzieren. Sie müssen sich ihnen stellen.

Wer Achtsamkeit regelmäßig trainiert, lässt sich von den Reizen nicht mehr so stark ablenken. Er kommt besser damit zurecht, weil er das Gehirn darauf einstellt, im Jetzt zu sein. Im Ratgeber „Gelassen durch den Schulalltag“ von Regine Rompa finden Sie dazu Tipps und viele Übungen und Meditationen. Zum Ausprobieren haben wir Ihnen hier unsere Lieblingsübungen zusammengestellt.

Keine Sorge: Die Übungen sind kein Versuch, Ihnen noch mehr auf den Berg der To-Dos im Alltag aufzuladen. Sie sind bewusst so ausgewählt, dass sie jeweils nur ein paar Minuten Ihrer Zeit beanspruchen. Regelmäßig angewendet bringen sie trotzdem eine ganze Menge. Sie verankern Sie mehr im Hier und Jetzt.

Auf dem Schulweg:

Welcher Teil Ihres Schulwegs bietet am wenigsten Ablenkung? Führen Sie das Ritual ein, auf dieser Strecke achtsam zu gehen. Gehen Sie dafür zunächst langsam, so können Sie sich leichter auf jeden Schritt konzentrieren. Beobachten Sie, wie Ihre Füße den Boden berühren. Fühlen Sie den Auftritt. Spüren Sie, wie der Fuß abrollt. Nehmen Sie den Moment wahr, in dem Sie Ihr Körpergewicht von einer Seite auf die andere verlagern. Beobachten Sie, wie die Füße zusammenarbeiten. Erkennen Sie neben dem Rhythmus des Gehens den Rhythmus Ihrer Arme … und, wenn möglich, Ihrer Atmung. Sehen Sie, wie all diese Rhythmen zusammenspielen. Wenn Sie feststellen, dass Ihnen Gedanken durch den Kopf gehen, werten Sie nicht. Nehmen Sie sie wahr und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit wieder auf das Gehen.

Wenn Sie mit dem Auto oder Bus zur Schule fahren, können Sie die Übung anpassen. Im Auto konzentrieren Sie sich völlig darauf, achtsam zu fahren. Im Bus können Sie die Augen einen Moment lang schließen und versuchen, alle Geräusche um Sie herum einzeln wahrzunehmen. Wahrscheinlich fallen Ihnen einige davon zum ersten Mal auf.

In der Schule:

Versuchen Sie, heute in der Schule drei neue Dinge wahrzunehmen. Das können Kleinigkeiten sein, wie dass ein Kind einen neuen Pullover trägt oder dass der Hausmeister im Pausenhof frische Blumen gepflanzt hat. Achten Sie darauf, die Neuheiten wirklich nur wahrzunehmen, nicht zu bewerten. Wenn Sie auf diese Weise mehr im Alltag (er)leben, schweifen Sie weniger in die Gedankenwelt ab.

Im Lehrerzimmer:

Gibt es in Ihrem Kollegium einen unangenehmen Menschen, um den sich viele Ihrer Gedanken drehen? Schließen Sie die Augen und überlegen Sie, was Sie ihm oder ihr Gutes wünschen und völlig damit einverstanden sein können. Wünschen Sie es dann ganz bewusst. Es wird Ihnen helfen, aus dem Gedankenkarussell auszubrechen.

In der Klasse:

Lächeln Sie ein Kind an, während Sie sich darauf konzentrieren, ihm gerade innerlich mit Wohlwollen und sanfter Freundlichkeit zu begegnen. Achten Sie ganz auf das Jetzt – vor allem auf seine Reaktion! Natürlich können Sie diese Übung auch im Lehrerzimmer mit einer Kollegin oder einem Kollegen ausprobieren.

In Konfliktsituationen, z. B. mit Eltern oder Kollegen:

Nehmen Sie Ihre Gefühle wahr und bringen Sie dem Gegenüber ganz bewusst Wohlwollen entgegen. Nehmen Sie es ernst und lassen Sie es ausreden. Nehmen Sie nun Augenkontakt auf und sagen Sie langsam – Sie haben auch Zeit für eine Pause – und in ruhiger, freundlicher Stimme: „Jetzt mal ganz ehrlich und ohne Floskeln: Was würden Sie/würdest du denn an meiner Stelle tun?” Schildern Sie daraufhin sachlich, langsam und freundlich Ihre Situation. Falls das Gegenüber unterbricht, bleiben Sie ruhig und bitten Sie bei nächster Gelegenheit, ausreden zu dürfen. Fahren Sie dann fort. Schildern Sie Ihre Situation bis zum Ende und wiederholen Sie dann die Eingangsfrage. Der Perspektivwechsel Ihres Gegenübers kommt nicht ganz freiwillig. Doch es führt überraschend oft zu mehr gegenseitigem Verständnis, anderen im Hier und Jetzt zu begegnen, ohne sich von Erwartungen und Vorurteilen ablenken zu lassen.

Am Schreibtisch bei den Vorbereitungen:

Schließen Sie die Augen und nehmen Sie den Raum um sich herum wahr. Wo befinden Sie sich gerade in diesem Raum? Was liegt um diesen Raum herum? Nehmen Sie Ihre Umgebung mit geschlossenen Augen wahr. Vergrößern Sie nun Ihren gedanklichen Fokus: Stellen Sie sich die weiteren Räume vor, die um Sie herum existieren, das Haus, in dem Sie liegen, die Straße, in der sich das Haus befindet, den Ort, durch den die Straße führt, die Stadt, in der Sie sich befinden – und ziehen Sie die Kreise wieder enger: Zoomen Sie in den Ort, die Straße, das Haus, das Zimmer, bis Sie wieder ganz bei sich sind. Öffnen Sie die Augen.

Abends vor dem Einschlafen:

Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl. Achten Sie darauf, dass Sie bequem sitzen, denn Sie werden Ihre äußere Haltung während der nächsten 15 Minuten nicht mehr verändern. Stoppen Sie mit dem Smartphone, einer Meditations-App oder einem Wecker 15 Minuten Zeit. Schließen Sie die Augen. Konzentrieren Sie sich ganz auf Ihren Atem, wie er in Sie hineinfließt und wieder herausströmt. Beobachten Sie Ihren Atem, ohne ihn zu beeinflussen. Wenn Gedanken oder Gefühle in Ihnen aufkommen, nehmen Sie diese ruhig zur Kenntnis. Das ist normal. Werten Sie sie nicht. Sie folgen Ihnen nicht in die Gedankenwelt, sondern lassen sie weiterziehen wie Wolken an einem Himmel, denen man beim sanften Vorbeiziehen zusieht. Lenken Sie den Fokus immer wieder zurück auf Ihren Atem. Atmen Sie bewusst. Schenken Sie Ihrem Atem Ihre volle Aufmerksamkeit. Öffnen Sie am Ende der Meditation wieder die Augen. Halten Sie die Achtsamkeit fest.

Ein Bild zeigt den Augenblick:

Machen Sie mit dem Smartphone jeden Tag ein Bild von etwas, das Sie berührt. Es kann etwas ganz Kleines sein, z. B. ein Gänseblümchen, das auf dem Schulweg durch den Asphalt bricht, oder eine Hundenase, die über der Schulmauer hervorlugt. Mit der Zeit entsteht so eine ganze Fotoausstellung voller Dinge, die Sie im Hier und Jetzt verankern – und glücklich machen können.

Gewinnspiel: Achtsamkeitstraining für Lehrer

Sie wollen wieder mehr im Moment (er)leben statt nur zu erledigen? Wir verlosen dreimal das Buch „Gelassen durch den Schulalltag. Achtsamkeitstraining für Lehrkräfte“ von Regine Rompa (Verlag Handwerk und Technik GmbH, 2017). Es enthält ein achttägiges Achtsamkeitstraining mit kurzen Texten und vielen Übungen speziell für Lehrerinnen und Lehrer.

So nehmen Sie an der Verlosung teil:

Schreiben Sie uns einfach bis zum 20.10.2017 unter diesen Artikel, was Sie tun, um im Schulalltag achtsamer zu sein. Die Gewinner benachrichtigen wir per Mail. Ihre Daten geben wir selbstverständlich nicht an Dritte weiter und verwenden sie ausschließlich zum Zweck der Zusendung der Bücher.

Kostenlose Leseprobe gefällig?

 

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Monika GlocknerGerd WilkeMiriamClaudia HahlAndrea Recent comment authors
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Myriam
Gast
Myriam

Ich versuche zusammen mit den Kindern immer wieder kleine Übungen für mehr Achtsamkeit einzubauen. Zum Beispiel hören wir 2 Minuten lang auf unsere Umgebung. Jeder darf ein Geräusch beschreiben, das er neu wahrgenommen hat.

Regine Rompa
Webmaster

Hallo Myriam, danke für den Kommentar! Was für eine schöne Idee!

Kristin
Gast
Kristin

Mit meinen Schülerinnen und Schülern nehme ich mir manchmal eine Entspannungszeit. Wir machen es uns auf den Sitzskissen gemütlich und versprühen Lavendelduft. Die Kinder bekommen „Handtaschenwärmer“ und wir lauschen einer Fantasiereise.

Sophia
Gast
Sophia

Am Anfang der Stunde führe ich mit meiner Klasse zwischendurch die „Stille-Minute“ durch. Dabei versuchen wir gemeinsam eine Minute ganz ruhig zu sein und uns bewusst zu entspannen. Danach sind die Kinder etwas runtergekommen und ich bin auch bereit für die Stunde. Ist einfach aber funktioniert.

Nicole Elendt
Gast
Nicole Elendt

Ich versuche jeden Tag 5 Minuten in Ruhe zu sitzen und nichts zu tun. Das fällt mir besonders schwer. Danit es den Kindern leichter fällt, bauen wir kleine Spiele und Übungen ähnlicher Art in den Unterricht ein.

Regine Rompa
Webmaster

Hallo Nicole Elendt, hm, das ist ein guter Tipp! Wir probieren das hier auch direkt mal aus. Danke! 🙂

Daniela Hink
Gast
Daniela Hink

Ich halte immer kurz vor der Klassenzimmertür und, atme einmal tief durch und versuche alles, was mich bis dahin am Tag genervt hat weg zu schieben und rufe mir ins Gedächtnis warum ich gerne in die Schule
gehe 🙂

Regine Rompa
Webmaster

Hallo Daniela Hink, das klingt schon ganz schön achtsam! Es ist ja gar nicht so einfach, den Kopf freizubekommen. Das geht mir zumindest oft so. Vielen Dank für den Tipp!

Rudolph
Gast
Rudolph

Zusammen mit denn Kindern versuche ich auch kleine Achtsamkeit Übungen im Alltag zu integrieren. Wie zu Lockerungs Übungen mit Yoga, dabei gehe ich insbesonders nochmal auf die Atmung ein und das innere befinden.

Ulrike Osthues-Strack
Gast
Ulrike Osthues-Strack

Ich mache mit meiner Klasse öfters kurze Fantasiereisen, wenn es gerade sehr unruhig ist. Das bringt sie tatsächlich meistens runter.

Vroni
Gast
Vroni

Wir beobachten täglich das Wetter. Dazu schließen die Kinder die Augen und gehen ihren Schulweg noch einmal in Gedanken und empfinden Temperaturen Usw. nach. Es fiel manchem gar nicht so leicht sonnig von bewölkt zu unterscheiden.

Jan
Gast
Jan

Ich habe eine App von „Stark im Stress“, die mir jeden Tag eine kleine Aufgabe gibt. Manchmal mache ich die auch mit den Kindern zusammen.

Jana
Gast
Jana

Wir haben eine tägliche Entspannungszeit. Die Kinder wählen vorab ob sie etwas zeichnen, den Kopf ablegen, sich mit einem Stressball beschäftigen oder ähnliches. Ich Male in der Zeit in einem Malbuch für Erwachsene. Das hilft unfassbar gut. In dieser Zeit darf nicht gesprochen werden. Jeder lauscht der Entspannungsmusik und seinem Atem.

Jana
Gast
Jana

Ich übe mit meiner 3. Klasse täglich kurze Yoga-Rituale (Atemübungen, Asanas, Stille-Spiele, Klangschalentöne), um die Aufmerksamkeit der Kinder auf das HIER und JETZT zu lenken. So können wir eine tolle Lernatmosphäre schaffen.
Das Buch würde ich gerne gewinnen, um auch meine eigene Achtsamkeit im stressigen Schulalltag besser auf das JETZT zu lenken 🕉

Anne
Gast
Anne

Wir kommen zur Ruhe, indem wir uns solange mit geschlossenen Augen melden wie der Klang der Klangschale zu hören ist. Alternativ werden 2 Klangkugeln im Sitzkreis umher gereicht möglichst ohne Geräusch. Die Kinder lieben die Ruhe und genießen es richtig.
Ab und zu gibt es auch mit dem Schulobst das „Training“ welches Obst oder Gemüse riechst und/oder schmeckst du?

Sarah
Gast
Sarah

Ich nutze gerne Fantasiereisen oder andere Entspannungsübungen, um etwas Achtsamkeit in den Schulalltag zu bringen. 🙂

Simone
Gast
Simone

Jedes Kind und auch ich bekommen die Aufgabe, bei einem zugelassen anderen am Vormittag auf etwas zu achten, was freundlich ist oder gut gelingt. Vor dem Nachhausegehen teilt jeder seine Beobachtung mit. So fokussiert man Positives und jeder geht mit einem guten Gefühl aus der Klasse.

Simone
Gast
Simone

*zugelosten

Marion
Gast
Marion

Wir beenden den Schultag, indem die Kinder nicht einfach rausrennen, sondern alle stellen ihre Stühle hoch und erst, wenn alle mucksmäuschenstill sind, verabschieden wir uns in Ruhe voneinander. Ein „Nochmal-Sammeln“ nach der Hektik.

Katharina Weisheit
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Katharina Weisheit

Ich versuche mir jeden Tag einen Moment Zeit für mich zu nehmen. Einfach mal in Ruhe zum Beispiel auf der Terrasse einen Kaffee trinken oder abends ein besonderes Vollbad nehmen und entspannen!

Barbara
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Barbara

Ich versuche den Kindern den achtsamen Umgang mit Mitmenschen und der Natur näherzubringen, da es für mich wichtige Kompetenzen sind, die ein Kind erlernen sollte.

Nina
Gast
Nina

Ich nehme mir mindestens einmal die Woche die Zeit für ein ausgiebiges Bad ohne Smartphone oder sonstiges was ablenkt.
In der Schule geben wir am Ende des Tages im Kreis einen Gruß per Händedruck weiter. Dabei ist es ganz still.

Tanja L.
Gast
Tanja L.

Ich mache achtsames Gehen bzw. Fahrradfahren auf dem Weg zur Schule.genieße den Augenblick und staune über Natur und Geräusche wie Vogelgezwitscher..mit den KIndern habe ich Atemübungen und eine Nussmeditation gemacht..würde gerne noch mehr über Achtsamkeit erfahren

Theresa
Gast
Theresa

Wir nehmen uns am Montag in der Früh viel Zeit dafür das Wochenende zu besprechen. So können wir uns dann voll und ganz auf die Schule bzw. auf das Jetzt konzentrieren.

Petra
Gast
Petra

Ich bin noch nicht lange Lehrerin und habe mit der Achtsamkeit im Schulalltag noch meine Schwierigkeiten. Ich habe gemerkt, dass es mir hilft, jede Noch so kleine verpflichtung aufzuschreiben, damit sie nicht mehr in meinem Kopf rumgeistert.. Außerdem gönne ich mir vor oder nach der Schule einen kleinen Spaziergang… in der Natur kommt man wunderbar zur Ruhe-gerade jetzt im Herbst 🙂

Vic
Gast
Vic

Ich tue noch recht wenig,, jedoch merke ich dies leider auch im negativen Sinne. Wenn ich mich diesbezüglich reflektieren nehme ich mir jedoch zeit, etwas zu trinken. In diesem Moment bringt kein aufschreien oder rumbrüllen. Diesen Moment nehme ich für mich, auch wenn es nur sehr kurz ist.

Claudia Rudat
Gast
Claudia Rudat

Achtsamkeit. – Das kommt sicherlich in der Schule zu kurz. Da müssen wir alle dran arbeiten. Für mich habe ich gerade mit Meditation begonnen. Das tut mir sehr gut. Ich habe schon überlegt, wie ich es in meiner Klasse einsetzen kann, damit die Kinder und vor allem ich zur Ruhe kommen. Seit ich Lehrerin bin, suche ich nach solchen Möglichkeiten. Es wird allerdings immer schwieriger. An dem Buch habe ich großes Interesse.

Alexandra
Gast
Alexandra

Wir haben eine Regel der Woche, auf die jeder besonders achten soll um nicht im Wirrwarr aller regeln verloren zu gehen. Außerdem nutze ich Fantasiereisen.

Anita Göbel
Gast
Anita Göbel

Bevor ich die ganze Familie mit Auto hatte, habe ich immer darauf geachtet, schon Recht früh in der Schule zu sein, um nochmal in Ruhe alles durchzusehen und in Ruhe einen Kaffee zu trinken (war ja auch noch kaum einer da). Dann beginnt man den Tag schon entspannt. Leider habe ich noch keine vernünftige Lösung für die momentane Situation gefunden..

Lisa
Gast
Lisa

Wir sitzen immer wieder 1 Minute ganz still und achten nur auf unseren Atem. Es ist wirklich interessant, was manche Kinder da wahrnehmen. Manchmal ist das Bedürfnis nach Ruhe so groß, dass die Kinder 2 oder mehr Minuten Stille fordern.

Alexandra Hensel
Gast
Alexandra Hensel

Ich versuche achtsam mit meinem Kollegium umzugehen. Ich frage z.B. vor jeder Dienstbesprechung : „Wie geht es dir, xy?“ und möchte es dann auch wirklich wissen. Ich versuche frühzeitig zu erspüren ob jemand zu gestresst ist. Nach den Ferien hab ich einen Spruch und eine kleine Aufmerksamkeit für jeden. Ich möchte als Schulleiterin allen das Gefühl geben, dass sie wichtig für unsere Schule sind.

Michaela
Gast
Michaela

Jeden Morgen begrüße ich mit meinen Erstklässlern uns mit dem Yogamorgengruss, ich halte auch jede Woche eine Herzbildungsstunde und an der Schule eine AG Herzbildung, damit wir Achtsamkeit erlesenen, auch unser Abschlusspiel der Woche am Freitag ist der achtsamer Stein… es bringt uns gelassen und achtsam und zentriert ins Wochenende

Andrea
Gast
Andrea

Dieses Gewinnspiel spricht mir aus der Seele! Unser Wochenziel in meiner 1/2FleGSKlasse lautet Achtsamkeit-> auf jedem Tisch habe ich einen kleinen Erinnerungszettel mit „Achtsamkeit“ geklebt- wir fingen an als wir den Buchstaben A gelernt hatten- A wie Achtsamkeit“- es läuft nun schon zwei Wochen und es ist sehr schwer für die Kinder, dies auszuleben- zu hektisch ist einfach der Schulalltag, zu problematisch ist die Vielfalt in unserer Klasse geprägt von Inklusion, Sozialer emotionaler Problematiken…aber wir arbeiten weiter daran! Unsere Herzbildungsstunde mit Oups tut nicht nur den Schülern gut!!! Achtsam beginnen wir den Tag- das ist unser Ziel!!!

Claudia Hahl
Gast
Claudia Hahl

A ufmerksam sein
C harme leben
H altung zeigen
T eilen
S inne verwöhnen
A nschauen
M iteinander sein
K ostbares schätzen
E nergien fließen lassen
I mpulse geben
T agesanfang und Tagesende bewusst gestalten

Miriam
Gast
Miriam

In unruhigen Minuten setzen sich immer zwei Schüler zusammen, so dass der eine dem anderen den Rücken zudreht. Ich lese eine Geschichte vor, zu welcher wir entsprechende Massageübungen anwenden. Entweder mache ich die „Massagekniffe“ in der Luft vor oder ich mache es bei einem Kind. Diese Rückenmassage lieben die Kinder sehr.

Monika Glockner
Gast

Meine Grundschüler und ich nehmen uns von Zeit zu Zeit eine Entspannungszeit. Wir machen nur Atemübungen und es ist ganz still. Danach sind alle wieder viel frischer und aufnahmefähiger.