Lernbienen kennenlernen

didacta 2019: Das Lernbiene-Tagebuch

Vom 19.–23. Februar geht’s rund in Köln: Die didacta Bildungsmesse öffnet ihre Türen. In Halle 7 an Stand D 41 summen die Lernbienen herum. Wir hoffen, möglichst viele von Ihnen persönlich treffen zu können. Für alle, die nicht dabei sein können, führen wir aber unser didacta-Tagebuch. Hier bekommen Sie mit, was sich jeden Tag bei uns tut!

Liebes Tagebuch, …

 

19.02.2019

Von rechts nach links: Anke Ludolph, Thomas Kaminsky, Freia Bannenberg, Julia Kulbarsch-Wilke, Gerd Wilke, Regine Rompa

 

… das war vielleicht ein Tag! Er begann mit einer Menge Umarmungen. Und das hängt gleich mit drei Besonderheiten zusammen, die außer der Lernbiene wohl kein anderer Verlag in dieser Kombination hat:

  1. Das Team kennt sich seit vielen Jahren. Wo andere Verlage so etwas wie eine Fluktuation haben, hat die Lernbiene den Familieneffekt: Irgendwie sind irgendwann die meisten plötzlich miteinander verwandt. Nehmen wir nur die heutige Standbetreuung: Die Geschäftsführer Bianca und Thomas Kaminsky sind miteinander verheiratet. Anke Ludolph vom Kundenservice ist die Schwester von Thomas Kaminsky und Freia Bannenberg die Mutter von Bianca Kaminsky. Und der Redakteur Gerd Wilke ist mit der Autorin Julia Kulbarsch-Wilke verheiratet. Und ich, Regine Rompa, bin jetzt seit so vielen Jahren dabei, dass mir auch schon alle ein bisschen wie eine Familie vorkommen.
  2. Außerdem war die Begrüßung groß, weil wir uns trotz täglicher enger Zusammenarbeit selten sehen. Wie das geht? Bei der Lernbiene wird persönliche Freiheit beim Arbeiten großgeschrieben: Jeder darf deshalb arbeiten, von wo aus er will. So wird an Lernbiene-Materialien nicht nur in Bayern konzipiert, sondern es gibt unter anderem Redakteure in Oldenburg und in der Bretagne, Illustratorinnen in Italien und Autorinnen, die in Thailand an Grundschulen unterrichten. Auch die Grafik und das Korrektorat sind weit verstreut. So eng wir dank moderner Systeme täglich zusammenarbeiten, sehen wir uns also doch nur selten alle zusammen. Deshalb ist die Freude auf der didacta umso größer.
  3. Die dritte Besonderheit ist, dass wir alle wirklich gut zusammenpassen und uns echt gut verstehen. Ja, das kann jeder behaupten und es könnte an dieser Stelle nach Eigenwerbung aussehen, aber wer heute am Stand vorbeikam, hat das wahrscheinlich dennoch bemerkt.

Das Fit4Ref-Team, das auch schon seit Jahren als enger Partner und Sponsor dabei ist, wurde natürlich ebenso herzlich begrüßt. Danach ging es relativ schnell los. Die didacta füllte sich und ab 15 Uhr summte der Lernbiene-Stand wie ein Bienennest. Weil unsere Kundinnen und Kunden einfach die besten sind, hatten wir jede Menge Spaß, tolle Gespräche und auch schon einige gute Ideen für zukünftige Materialien. Natürlich gab es – wie es schon Tradition ist – gratis leckere Bionade und Fritz Kola zur Erfrischung. Die Fotos geben die fröhliche Messe-Stimmung am besten wider:

Bis morgen! Alles Liebe aus Köln!

 

20.02.2019

Von rechts nach links: Bianca Kaminsky, Thomas Kaminsky, Freia Bannenberg, Julia Kulbarsch-Wilke, Anke Ludolph, Regine Rompa, Gerd Wilke

 

… „Was ist eigentlich in der Kabine?“

Ich sah die Frau, die mir diese Frage gestellt hatte, erstaunt an. Sie beugte sich über den Tresen am Lernbiene-Stand auf der didacta und deutete schräg hinter mich.

„Na, die Tür da hinter Ihnen. Ich beobachte schon die ganze Zeit, wie da müde Lernbiene-Mitarbeiter hineingehen und kurz darauf hellwach wieder rauskommen.“

„Ach, da“, sagte ich mit einem Augenzwinkern. „Da ist der Bienenstock. Da nippen wir ab und zu am Honig und dann kann’s wieder weitergehen.“

Es war deutlich, dass die Kundin mit meiner Antwort nicht ganz zufrieden war. Sie betrachtete mich, als vermute sie, dass wir hinter der Tür regelmäßig alle kurz in die Steckdose fassen, um kurz darauf wieder hellwach herauszustürmen. Ganz so ist es natürlich nicht. Wir lüften hier also schnell einmal das „Geheimnis“ unserer kleinen Kabine: Die didacta ist für alle Beteiligten wahnsinnig spannend, aber – was leicht vorstellbar ist – auch recht anstrengend. Jeden Tag sind wir gute elf bis zwölf Stunden auf den Beinen, beraten, verkaufen, fachsimpeln, verpacken, füllen Materialbestände neu auf, und wieder von vorn … Kein Wunder, dass abends die Füße müde und die Stimmen kratzig sind. Unsere Kabine verhilft uns zwischendurch tatsächlich auf die eine oder andere Weise zu neuer Energie.

 

Wir lagern darin nicht nur Druckerpapier, Kataloge, Flyer, Materialien und weitere nützliche Dinge. Hier können wir kurze Sitzpausen einlegen, den einen oder anderen Espresso trinken, uns mit Wasser und Schorle versorgen sowie uns an Unmengen von Halsbonbons bedienen. Logo, dass wir nach einem kurzen Abstecher in unsere Kabine durchaus wieder etwas fitter wirken.

Was heute am Messe-Mittwoch sonst noch am Lernbiene-Stand passiert ist? Viele nette Gespräche mit den besten Kundinnen und Kunden der Welt (also unseren ;-)), zahlreiche Messeverkäufe, ab 15 Uhr Gratisgetränke an einem rappelvollen Stand (also unserem ;-)) und eine Menge kleiner lustiger und interessanter Erlebnisse:

Die Lernbienen grüßen herzlich und wünschen noch einen gemütlichen Abend! Bis morgen!

 

21.02.2019

 

… ganz ehrlich, heute war wirklich so sehr der Wurm drin, dass wir uns vielleicht lieber in Lernwurm umbenennen sollten. Jedenfalls ist so einiges schief gelaufen. Es begann damit, dass ich morgens auf die Schnapsidee gekommen bin, eine weiße Hose auf die didacta anzuziehen. Gerade am Lernbiene-Stand angekommen, schnappte ich mir einen Kaffee – um Müll zu vermeiden, aus demselben Pappbecher wie gestern – und stellte mich zum Team. Es dauerte nur ein paar Minuten, da war meine weiße Hose kaffeebraun. Der Becher war durchgeweicht und die Schwerkraft hatte mir eine Menge Kaffeeflecken beschert. Also hieß es: Schnell zurück ins Hotel, umziehen und flott an den Stand zurückkehren.

Wenn ein Tag schon so anfängt, scheint das Gesetz der Serie zu greifen. Es dauerte jedenfalls nicht lange und wir durften uns über ein herabstürzendes Wandpaneel „freuen“. Zum Glück sind wir auch für solche Fälle gewappnet und Thomas Kaminsky behob den Schaden im Handumdrehen.

Dass die Technik uns Streiche spielt, sind wir von vergangenen Messen mittlerweile fast schon gewöhnt. Neu hinzugekommen in diesem Jahr: ein Amok laufender Drucker, der einen Beleg in Endlosschleife wieder und wieder ausdruckte. Da half nur Stecker ziehen und darüber lachen.

Pleiten, Pech und Pannen auf einen Blick:

Doch der Tag bot auch zwei besonders schöne Ereignisse: Wir bekamen nämlich viel Besuch am Stand, zum Beispiel von diesen beiden Lernbienen:

Jetzt ist es aber Zeit für den Feierabend! Viele liebe Grüße!

 

22.02.2019

… sind diese Schnürsenkel-Bienen nicht süß? Wir haben sie heute auf der didacta von unserer Cover-Designerin Annukka Gruschwitz geschenkt bekommen. Sie hat sie aus Fimo selbstgemacht und gebrannt. Freia Bannenberg hat gleich noch eine zweite sehr schöne Variante für die Biene entdeckt:

Unser Modell Freia Bannenberg trägt die Biene als Kette :-).

 

Sie wollen auch so eine tolle Biene haben? Annukka Gruschwitz knetet die Bienen morgen noch am Staedtler-Stand in Halle 9. Und das ist die Künstlerin:

Annukka Gruschwitz mit noch mehr Fimo-Bienen.

 

Auch ansonsten war der Tag wieder großartig: viele gute Gespräche und jede Menge Andrang am Lernbiene-Stand! Mit den Powerbienen sind wir jedenfalls bereit für morgen: das große Finale der didacta 2019. Wir freuen uns darauf und wünschen Ihnen einen wunderschönen Abend!

 

23.02.2019

 

… wow, wow, wow! Eine so gigantische didacta hatten wir Lernbienen noch nie! Noch nie hatten wir so viele Kundinnen und Kunden am Stand und haben so viele Materialien verkauft. Um 18 Uhr ließ Anke Ludolph die Sektkorken knallen und wir feierten!

Und damit wollen wir auch gleich weitermachen. Doch vorher möchten wir uns noch ganz herzlich bei Ihnen bedanken, liebe Leserinnen und Leser dieses Tagebuchs! Sie sind die besten Kundinnen und Kunden, die wir uns wünschen könnten, und wir versprechen, bis zur nächsten didacta wieder alles zu geben, um neue tolle Materialien für Sie zu planen und umzusetzen! Zum Abschied winken wir – bis bald und genießen Sie den Abend!

Ihr Lernbiene-Team

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