Lernbienen kennenlernen

Der Jahresrückblick von den Verlegern der Lernbiene

Die Medien, Unternehmen, Familien und viele Menschen denken jetzt über die vergangenen 12 Monate nach. Wie waren sie, was war schön, worin war ich erfolgreich? Was lief nicht so gut? Meine Frau und ich haben das auch gemacht.

Kürzlich haben wir auf das zu Ende gehende Jahr 2018 zurückgeblickt und uns wurde auf einmal wieder bewusst, was sich alles geändert hat, seit Bianca die Lernbiene im Jahr 2006 als „One-Woman-Show“ gründete. Damals saß sie ganz allein am heimischen (Lehrerinnen-) Schreibtisch, war Autorin, Korrektorin, Illustratorin, Kundenservice und Buchhaltung – in einer Person. 12 Jahre später habe ich eine erfolgreiche Industrie-Karriere aufgegeben und arbeite in Vollzeit zusammen mit meiner Frau, unterstützt von einem tollen Team aus 4 Festangestellten und einer Vielzahl freier Mitarbeiter.

Immer wieder fasziniert uns in solchen Augenblicken, wie wir unsere Organisation und Abläufe auf unkonventionelle Art weiterentwickelt haben. Unsere Mitarbeiter sitzen über ganz Deutschland verteilt zwischen Friedrichshafen am Bodensee bis Oldenburg an der Nordseeküste. Das Teamwork funktioniert trotz der großen räumlichen Distanz prima, denn wir vertrauen einander und ein jeder arbeitet an seinem Ort hochmotiviert. Diese Art der Organisation bietet uns allen viel Freiheit in der Gestaltung unserer Arbeitstage. Anke im Kundenservice verlagert zum Beispiel im Sommer bei großer Hitze mit Headset und Laptop bewaffnet ihren Arbeitsplatz mal gern an ein schattiges Plätzchen im Garten, Gerd bearbeitet Projekte auch gern einmal am späten Abend, wenn er die „üblichen Arbeitsstunden“ für etwas anderes benötigt.

Jeweils zum Jahresbeginn pflegen wir auch unsere persönliche Bande – eine Woche lang auf unserem Messestand bei der didacta sind wir den ganzen Tag zusammen, arbeiten Hand in Hand am Stand und nutzen viele Gelegenheiten für Face-to-Face-Gespräche. Aber auch über das Jahr verteilt treffen wir uns regelmäßig in unserem schönen Büro in Murnau am Staffelsee.

Naja, aber natürlich ist im letzten Jahr nicht alles ganz toll gelaufen. Das Rückgrat der Kommunikation, insbesondere bei einer dezentralen Teamorganisation, ist die IT. Und die hatte uns tatsächlich das Leben etwas schwer gemacht. Verbindungsprobleme zu unserem Server, verursacht durch häufige Internetausfälle, ja sogar ein bis zwei Stromausfälle, hatten das eine oder andere Projekt verzögert und unsere tägliche Arbeit sehr erschwert. Es blieb uns also gar nichts anderes übrig, als unser gesamtes System in einen neuen, leistungsfähigen Cloud-Server zu verlagern. Das sind Projekte, die sich niemand wünscht, denn so eine Umstellung verursacht einen enormen Zeitaufwand und verschlingt Unmengen an Ressourcen. Aber heute läuft alles gut – in diesem Sinne: Ende gut, alles gut.

Und nun, nach Momenten des Rückblicks, richtet sich der Blick wieder auf das kommende Jahr, besonders auf den Februar und die didacta in Köln. Die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange und wir freuen uns schon wieder riesig. Auf die Begegnungen mit dem Verlagsteam, Lieferanten, freiberuflichen Redakteuren, Illustratoren und Autoren – vor allem aber natürlich mit Ihnen, unseren Kundinnen und Kunden. Denn ohne Sie wäre diese ganze Geschichte der Lernbiene nie passiert. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle ganz herzlich dafür danken!

Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen tollen Start in das Jahr 2019!

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