Artikelbeschreibung:
Steine vereinen einige gegensätzliche Eigenschaften in sich: Sie sind unscheinbar und ganz alltäglich, dabei jedoch faszinierend und einzigartig zugleich. Steine lassen sich in unserer Umwelt nahezu überall finden und sind ein vertrauter Anblick. Dennoch lohnt es sich, genauer hinzusehen, dann kann man allerlei Interessantes erfahren. Über die Entstehungsgeschichte der Steine zum Beispiel, aber auch über unterschiedliche Steine und ihre Eigenschaften. Viele berühmte Bauwerke wurden aus Steinen errichtet und wären ohne sie nicht denkbar. Die Liste an spannenden Tatsachen aus der Welt der Steine ist lang. Nicht zuletzt sind Kinder vom Aussehen vieler Steine angetan: Es gibt schillernde und einfarbige Steine, solche mit kuriosen Mustern und interessanten Farbschattierungen. Es macht Kindern Freude, auf „Schatzsuche“ zu gehen und viele kleine Steinschätze zu finden und zu sammeln. Wenn sie könnten, würden die Steine so manche interessante Geschichte aus ihrem langen Leben erzählen … Die Steine-Werkstatt umfasst 24 Stationen, die aus den Bereichen Deutsch, Sachunterricht und Kunst zusammengesetzt sind. Neben vielen Sachinformationen und Lesetexten besteht diese Lernwerkstatt vor allem aus Stationen, an denen die Sinne der Kinder angesprochen werden – es gilt, Steine zu befühlen und zu ertasten, sie ganz genau zu betrachten und sogar zu erhören.
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Inhalt der Lernwerkstatt:
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Station 1
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Wo gibt es überall Steine? (Die Schüler kreisen auf einem Bild alle Dinge aus Stein ein. Dann schreiben sie auf, wo es noch Steine in ihrer Umwelt gibt. )
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Station 2
Steindetektiv (Die Schüler nehmen ihr Schulgelände in Augenschein: Wo gibt es hier Steine oder Dinge aus Stein?)
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Station 3
Was sind Steine? (Ein Lesetext mit Informationen darüber, was Steine sind. Die Schüler beantworten Fragen zum Text.)
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Station 4
So entstehen Steine (In einem Lückentext zur Entstehung von Steinen sind die passenden Wörter einzusetzen.)
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Station 5
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Steinarten (Diese Station besteht aus acht Lesekärtchen mit kurzen Informationen zu einzelnen Gesteinsarten wie z.B. Quarz, Sandstein und Marmor. Die Schüler ordnen die verpurzelten Buchstaben und erfahren, um welche Steinarten es sich handelt. Der Lösungsteil ist vor dem Einsatz der Karten nach hinten umzuknicken.)
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Station 6
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Besondere Steine (Sechs Bildkarten zeigen besondere Steine bzw. Bauwerke: Stonehenge, Grand Canyon, Triumphbogen, Pyramiden, Chinesische Mauer, Uluru. Die Schüler lesen die dazu gehörenden Textkarten und sortieren sie zu den jeweiligen Bildern.)
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Station 7
So fühlt sich mein Stein an (Ein Stein wird ganz bewusst mit geschlossenen Augen ertastet.)
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Station 8
So sieht mein Stein aus (Ein Stein wird genau betrachtet und anschließend möglichst originalgetreu gemalt. Die Schüler sollen auch Kleinigkeiten wahrnehmen: Welche Farbe(n) hat mein Stein? Welches Muster hat er? Hat er Linien?)
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Station 9
So klingt mein Stein (Im Vergleich zu anderen Dingen wie Lineal, Holzstück, Kreide … soll der eigene Stein am Klang erkannt werden.)
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Station 10
Fühlkim (Für diese Station werden Steine mit unterschiedlichen Eigenschaften wie z.B. länglich, spitz, rund usw. in einen Beutel gesteckt. Die Schüler ziehen eine Wortkarte, erlesen die gesuchte Eigenschaft und versuchen, nur durch Tasten, den richtigen Stein aus dem Beutel zu ziehen.)
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Station 11
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Steinsteckbrief (Die Schüler erstellen für ihren Stein einen Steckbrief, in dem sie die besonderen Merkmale des Steins genau beschreiben.)
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Station 12
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Wortbausteine (Welche Wörter befördert der Archäologe ans Tageslicht? Aus den einzelnen Wortbausteinen bilden die Schüler Steinwörter, die sie anschließend aufschreiben.)
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Station 13
Redensarten (Auf dem Arbeitsblatt stehen acht Redensarten rund ums Thema „Steine“ – die Schüler füllen die Lücken aus, indem sie die Wörter verwenden, die unter den Sätzen stehen. Danach sollen die Kinder versuchen, die Bedeutung der Redensarten herauszufinden.)
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Station 14
Steinrätsel (In einem Suchrätsel sind steinige Begriffe versteckt – sie können waagerecht, diagonal und rückwärts versteckt sein.)
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Station 15
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Wortarten (Die Wörter sind richtig in eine Wortartentabelle einzuordnen.)
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Station 16
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Steingedicht (Die Schüler schreiben ein eigenes „Steinakrostichon“.)
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Station 17
Steingeschichte (Die Schüler lesen den Anfang einer Steingeschichte und schreiben ein passendes Ende.)
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Station 18
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Verhext noch mal! (Damit die Hexe in ihr Schloss zurückkehren kann, muss sie „verhexte“ Steinwörter entzaubern.)
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Station 19
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Wie schwer ist es? (Bei dieser Station sollen die Schüler das Gewicht von verschiedenen Gegenständen schätzen und diese nach ihrem Gewicht sortieren. Anschließend überprüfen sie ihre Vermutungen mit einer Waage.)
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Station 20
Wer tippt richtig? (Es sind verschiedene Gewichte vorgegeben: Die Schüler müssen schätzen, wie viele Steine nötig sind, um diese Gewichte zu erreichen! Wer tippt möglichst genau?)
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Station 21
Blinde Kuh (Welcher Schüler kann mit geschlossenen Augen seinen Stein ertasten?)
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Station 22
Ich sehe was … (Durch Fragen, die nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden dürfen, müssen die Schüler herausfinden, welchen Stein sich der Spielleiter ausgesucht hat.)
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Station 23
Steinturm bauen (Wer kann den höchsten Turm bauen – nur mit Steinen und ohne weitere Hilfsmittel?)
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Station 24
Farbreihe legen (Die Schüler sortieren die Steine nach ihrem Farbverlauf von hell nach dunkel.)
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2) Das Material in Form von Arbeitsblättern, Zuordnungskarten, Purzelwortkarten, Lesetexten muss lediglich ausgedruckt und zum Teil laminiert werden.
3) Ein Laufzettel ermöglicht den Schülern, den Überblick über ihren Arbeitsstand zu behalten.
4) Lösungsblätter zu allen Stationen, bei denen konkrete Ergebnisse erarbeitet werden sollen, runden die Werkstatt ab und ermöglichen den Schülern auch bei der Kontrolle selbstständiges Arbeiten.
5) Erläuterungen zur Werkstatt mit Auflistung benötigter Materialien: Die Erläuterungen sollen Ihnen helfen, einen ersten Überblick über die Werkstatt zu bekommen. Außerdem habe ich aufgelistet, welche Materialien für welche Station bereitgestellt werden müssen.
Für die Arbeit an der Werkstatt sollten verschiedene Steine in allen möglichen Größen und Farben vorhanden sein. Diese können entweder vom Lehrer mitgebracht werden oder – was den Schülern mehr Spaß machen wird – von den Kindern selbst gesammelt werden.
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