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Artikelbeschreibung:
Bei dieser Musikwerkstatt gehen die Schüler auf enge Tuchfühlung mit den Orff-Instrumenten. Egal, ob Kinder schon ein Instrument spielen oder sich mit Noten auskennen, bei unseren Übungen gelangen alle Kinder zu Erfahrungen mit Tönen, Musik und Bewegung. Explizit werden die Kinder zum eigenen Tun und Ausprobieren aufgefordert. Die konkreten Arbeitsaufträge und das stete schriftliche Festhalten der gemachten Erfahrungen beugen dabei einem planlosen Aktionismus vor. Handlungsorientierung steht bei dieser Lernwerkstatt klar im Vordergrund.
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Inhalt der Lernwerkstatt:
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1) Die zahlreichen Stationen bieten Gelegenheit, die Kinder zu eigenen Erfahrungen gelangen zu lassen. Da nicht alle Schulen über das gesamte Orff-Instrumentarium verfügen, können die jeweils passenden Stationen von der Lehrkraft ausgewählt werden. Der Laufzettel kann in dieser Situation individuell an die eigenen Gegebenheiten angepasst werden. Die fünf Stationen, die sich auf die Theorie beziehen, können in jedem Fall behandelt werden.
Die Lernwerkstatt besteht aus folgenden Stationen:
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Das Leben von Carl Orff
2. Schulstufe

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Die Kinder lesen den Informationstext über das Leben und Wirken von Carl Orff. Anschließend beantworten sie die Fragen zum Text und tragen ihre die Antworten auf den Schreiblinien ein. Ihre Ergebnisse kontrollieren die Schüler mithilfe des Lösungsblattes.
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Das Leben von Carl Orff – Teil 1
3. und 4. Schulstufe
Die Kinder lesen den Informationstext über das Leben und Wirken von Carl Orff.
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Das Leben von Carl Orff – Teil 2
3. und 4. Schulstufe
Nach dem Lesen des Textes von Teil 1 beantworten die Kinder Fragen zum Text und tragen ihre Antworten auf den Schreiblinien ein. Ihre Ergebnisse kontrollieren die Schüler mithilfe des Lösungsblattes.
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Domino zu den Orff-Instrumenten

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Beim Domino spielen mindestens drei Kinder zusammen. Alle Karten werden gerecht aufgeteilt. Wer die Startkarte bei sich findet, darf diese zuerst ablegen. Die nächste Karte muss zum abgebildeten Instrument der Startkarte passen und wird an diese angelegt. Sieger ist, wer als erster keine Karten mehr hat.
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Instrumente zuordnen
Die auf dem Arbeitsblatt ersichtlichen Abbildungen von Instrumenten sowie deren Namen werden ausgeschnitten. Zu jedem Bild eines Instruments wird der passende Name zugeordnet und die Paare werden in die Tabelle auf dem zweiten Arbeitsblatt gelegt. Mithilfe des Lösungsblattes kontrollieren die Schüler selbstständig ihre Ergebnisse und verändern diese gegebenenfalls. Ist alles richtig, so kleben die Schüler die Karten in der Tabelle fest.
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Suchrätsel zu den Orff-Instrumenten
Im Gitterrätsel haben sich die Namen von 16 Orff-Instrumenten versteckt. Alle gefundenen Instrumente werden von den Kindern im Rätsel farbig gekennzeichnet und unterhalb des Rätsels in dafür vorgesehene Kästchen geschrieben. Die Selbstkontrolle findet mit dem Lösungsblatt statt.
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Welches ist ein Orff-Instrument?

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Auf dem Arbeitsblatt sind zahlreiche Instrumente abgebildet. Aber nicht alle gehören zu den Orff-Instrumenten. Die Schüler kreisen alle Instrumente ein, die zur Orff-Familie gehören. Ihre Ergebnisse überprüfen die Schüler selbstständig mit dem Lösungsblatt.
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Das Xylophon
Die Kinder nehmen sich ein Xylophon und einen Schlegel, denken an ein ihnen bekanntes Kinderlied und versuchen, es auf dem Xylophon zu spielen. Danach üben sie, mit zwei Schlegeln zu spielen. Zum Schluss beantworten sie die Fragen, die auf dem Arbeitsblatt stehen und in denen es um das Reflektieren des Spielens sowie um Aussagen zum Instrument geht.
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Das Metallophon und das Glockenspiel

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Bei dieser Aufgabe benötigen die Schüler ein Metallophon und Glockenspiel. Sie versuchen, mit jedem der Instrumente viele verschiedene Klänge zu erzeugen. Dabei achten sie darauf, außer den Stäben der Instrumente auch den Korpus zu benutzen. Nun beantworten sie die Fragen auf dem Arbeitsblatt, die sich auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Instrumente beziehen.
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Die Claves
Die Kinder lesen den Informationstext über die Claves und schlagen in einem Atlas nach, wo Kuba liegt. Dann nehmen sie ein Paar Klangstäbe in je eine Hand und schlagen sie gegeneinander. Mit einer veränderten Fingerhaltung (Klangstäbe zwischen die Fingerspitzen nehmen) wiederholen sie den Versuch und vergleichen die unterschiedlichen Klänge miteinander. Ebenfalls experimentieren sie mit leisen und lauten Tönen. Anschließend lesen sie die Fragen auf dem Arbeitsblatt und halten ihre Ergebnisse dort fest.
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Die Becken
Zunächst sehen sich die Schüler ein Becken genau an und beschreiben sein Aussehen schriftlich auf dem Arbeitsblatt. Dann spielen sie das Instrument und versuchen, kurze und lange Töne zu spielen. Bei einem langen Ton wird die Zeit gestoppt, wie lange man ihn hören kann. Dann versuchen die Schüler, Rhythmen aus kurzen und langen Tönen zu spielen, die auf dem unteren Abschnitt des Arbeitsblattes notiert sind. Anschließend werden die Fragen auf dem Arbeitsblatt beantwortet und dabei über die gemachten Erfahrungen reflektiert.
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Die Pauke
Die Kinder lesen den Informationstext über die Pauke. Anschließend suchen sie an einer echten Pauke die Schrauben, die zur Stimmung des Instruments benötigt werden. Dann spielen die Kinder die Pauke mit Schlegeln aus Holz und Filz. Sie erzeugen Töne am Rand sowie in der Mitte des Felles. Auf dem Arbeitsblatt notieren die Schüler ihre Ergebnisse zu den unterschiedlichen Klängen.
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Die Handtrommel

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Bei dieser Aufgabe betrachten die Schüler eine Handtrommel, notieren, aus welchen Materialien sie besteht und malen sie farbig auf das Arbeitsblatt. Dann nehmen sie die Trommel in eine Hand und spielen sie mit der anderen. Ebenfalls spielen sie auf dem Rand der Trommel sowie in deren Mitte und erkennen unterschiedliche Klänge. Sie entscheiden sich für ein Kinderlied und spielen es einem Partner auf der Trommel vor. Kann der Partner erraten, um welches Lied es sich handelt? Die Ergebnisse dieser Station werden wieder schriftlich auf dem Arbeitsblatt festgehalten.
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Die Bongos
Die Schüler nehmen sich ein Paar Bongos. Sie schauen sie genau an und beantworten die Fragen auf dem Arbeitsblatt zu Aussehen und Material. Sie versuchen die Gangarten eines Pferdes auf den Bongos nachzuspielen und halten ihre Ergebnisse auf dem Arbeitsblatt fest.
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Die Congas
Die Kinder lesen den Infotext über die Congas. Dann probieren sie verschiedene vorgeschlagene Spielweisen aus und notieren die gemachten Erfahrungen auf dem Arbeitsblatt.
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Der Guiro
Bei dieser Station sollen sich die Schüler Zeit nehmen, den Guiro zunächst einmal in Ruhe zu befühlen. Anschließend wird mit einem Partner zusammengearbeitet. Ein Schüler erzeugt auf dem Guiro sechs verschiedene Geräusche, die der Partner genau beschreiben und aufschreiben soll. Anschließend soll der Partner versuchen, diese Geräusche selbst wiederzugeben. Zuletzt wird die Übung mit vertauschten Rollen wiederholt.
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Das Tamburin
Zunächst beschreiben die Schüler das Instrument ganz genau. Dann spielen sie darauf und überlegen, wie sie es zu den auf dem Arbeitsblatt beschriebenen Situationen spielen würden. Abschließend zeichnen sie, wie sie sich eine typische Tamburin-Spielerin vorstellen.
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Die Rassel

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Zunächst befühlen die Schüler eine Rassel und versuchen zu bestimmen, welches Material sich in ihrem Inneren befindet. Dann versuchen sie, verschiedene alltägliche Geräusche mit der Rassel nachzuahmen. Anschließend testen sie, wie die Rasseln sich anhören würden, wenn sie Bestandteil einer Band wären, wie sich zwei Rasseln in einer Hand anhören und wie es gelingt, möglichst weiche Töne zu erzeugen. Alle Ergebnisse werden auf dem Arbeitsblatt notiert.
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Der Triangel
Die Schüler lernen, wie sie einen Triangel richtig halten und probieren das Instrument aus. Danach versuchen sie vier lange und vier kurze Töne hintereinander zu spielen. Dann suchen sich die Schüler ein Kinderlied aus und hören es von CD. Zu diesem Lied versuchen sie an den passenden Stellen mitzuspielen. Ihre Ergebnisse halten die Schüler auf dem Arbeitsblatt fest.
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Die Fingercymbeln
Die Kinder befestigen ein Paar Fingercymbeln nach Anweisung an den Fingern. Sie probieren beide Hände aus. Anschließend spielen sie vorgegebene Rhythmen und Lautstärken nach.
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Der Regenmacher
Zunächst lesen die Schüler den Infotext über den Regenmacher. Dann versuchen sie, mit dem Instrument verschiedene Regenstärken nachzuahmen und notieren, welche ihnen gut gelungen sind.
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Die Glocke

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Auf dem Arbeitsblatt sind diverse Situationen beschrieben, in denen man eine Glocke tönen hört. Die Kinder versuchen, diese Situationen mit einer Glocke nachzuahmen. Zusätzlich ahmen sie auch weitere Geräusche mit der Glocke nach.
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Eine Klanggeschichte
Für diese Station müssen sich die Kinder in Gruppen von mindestens drei Schülern zusammenfinden. Sie lesen die Geschichte „Ein besonderer Spaziergang“ und wählen zu besonders gekennzeichneten Wörtern passende Instrumente aus. Nun liest einer der Schüler die Geschichte vor, während die anderen sie durch das Spielen der Instrumente begleiten.
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2) Ein Laufzettel ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, den Überblick über ihren Arbeitsstand zu behalten.
3) Ein Inhaltsverzeichnis gibt einen ersten Überblick über die Lernwerkstatt.
4) Zu allen Stationen, an denen konkrete Ergebnisse erarbeitet werden sollen, runden Lösungsblätter die Lernwerkstatt ab.
5) Kurze Erläuterungen zum Inhalt der Lernwerkstatt dienen als erste Einführung und geben Hinweise zur Vorbereitung.
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