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Lernbiene Verlag - schöne Unterrichtsmaterialien!

praxisorientiert... kindgerecht... von erfahrenen Lehrerinnen und Lehrern erstellt.

 

 


Vorteile der CD ROM

Lernbiene Verlag - Freiarbeitsmaterialien auf CD ROM

Das Medium CD ROM  bietet im Vergleich zu gedruckten Materialien wesentliche Vorteile.

Farbe oder schwarz-weiß?
Viele Lerninhalte werden mit farbigen Illustrationen ansprechender und motivierender vermittelt. Entscheiden Sie selbst, ob Sie unsere Materialien lieber in Farbe oder in schwarz-weiß ausdrucken möchten

Individualität
Sie können die Einheiten auf die jeweilige Situation ihrer Lerngruppe anpassen - durch Hinzufügen, Weglassen, Verändern. Evtl. möchten Sie auch eigene Bilder einfügen.

Dauerhafte Qualität
Ihren Materialien sieht man den häufigen Gebrauch an? Eselsohren, Knicke oder gar abhanden gekommene Seiten lassen sich im Trubel des Alltags nicht immer vermeiden. Sie können in diesem Fall durch neues Ausdrucken der Seiten einfach und schnell Abhilfe schaffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Meine Reise in den Regenwald

Bevor ich nach Panama zog, wohnte ich drei Monate in Costa Rica, in der Hauptstadt San José. Von dort aus plante ich meinen Besuch einer Indio-Familie des Volkes Guaymi im Regenwald an der panamaischen Grenze. Das "Dorf" heißt Alto Rio Coco und die Comunidad besteht aus etwa 20 Familien.

Ich schrieb von San Jose aus einen Brief an die Familie, in dem ich erklärte, warum ich sie gerne besuchen würde. Mein Nachbar besitzt ein Hostel am Meer in einem nahegelegenen Ort. Er hat den Brief mitgenommen und bei der nächsten Gelegenheit einem Guaymi-Indigena mitgegeben. Mein Nachbar kannte Santos, den Vater der Familie. Die Briefübergabe klappte und bald darauf meldete sich Santos bei mir. Also machten wir ab, dass er mich eine Woche später im Hostel meines Nachbarn mit zwei Pferden abholen komme. Eins für ihn und eins für mich. Ich versprach ihm Bücher der Radioschule für seine Comunidad mitzubringen, damit die Erwachsenen so die Grundschule und Sekundarschule nachholen konnten.

Eine Woche später kam er mich wie vereinbart abholen. Er kam zwar einen Tag zu spät, aber er kam! Wir ritten am Nachmittag los. Eine Stunde am Strand entlang, dann 2,5 Stunden durch den Regenwald den Berg hoch - im Dunkeln. Als ich endlich bei der Familie ankam, wurde ich sehr herzlich empfangen. Es war stockdunkel und ich konnte die Gesichter kaum sehen.

Die nächsten drei Tage durfte ich sie überallhin begleiten (in die Schule, zum Reisfeld, ...), mit Fragen löchern und einfach mit ihnen leben. Erst machte ich mir Sorgen, dass ich vielleicht keine Fotos machen dürfe, aber sie liebten meine Kamera und wollten, dass ich noch mehr Fotos mache.

Wieder in San José habe ich dann die Fotos ausgedruckt und ihnen ein Fotoalbum zusammengestellt. Sie hatten vorher keine Fotos ihrer Familie. Sie freuten sich sehr darüber.

Ich stellte mir vor meinem Besuch bei der Familie vor, dass ich in ein Regenwalddorf käme, wo ca. 20 Häuser nebeneinander stehen. Als ich aber bei der 7-köpfigen Familie ankam, fragte ich verblüfft, wo denn die Nachbarhäuser seien. Sie erklärten mir, dass der nächste Nachbar eine Stunde von hier entfernt wohne. Also weit und breit kein anderes Haus. Selbst in die Schule mussten die Kinder eine Stunde lang durch den Regenwald gehen.

Ich kriegte drei Tage lang morgens, mittags und abends Reis und Bohnen zu essen und zwischendurch Bananen. Das Leben der Familie hat mich sehr fasziniert. Sie besitzen praktisch nichts und sind trotzdem sehr glücklich. 

Nach drei Tagen ritt ich mit dem Vater wieder zurück ins nächste Dorf.  Wie die Familie lebt, habe ich in der Werkstatt beschrieben.

Herzliche Grüße,

Mara Hasler